Fly on the Wall ist eine Methode aus dem Design Thinking, bei der Du Deine Nutzer in ihrem Alltag oder in bestimmten Situationen gezielt beobachtest, ohne dass sie es bemerken. Das Ganze ist auch unter dem Begriff User Shadowing bekannt. Im Gegensatz zu Interviews erhältst Du dadurch tiefe und vor allem ungefilterte Einblicke in die Lebenswelt Deiner Zielgruppe.
Wie funktioniert Fly on the Wall?
Bei Fly on the Wall begleitest Du Menschen Deiner Zielgruppe in ihrem Alltag (oder eine speziellen Situation). Allerdings tust Du dies, ohne dabei einzugreifen, Fragen zu stellen oder Dich sonst irgendwie bemerkbar zu machen. Du verhältst Dich also wie eine Fliege an der Wand.
Während Deiner Beobachtungen notierst Du Dir alles, was Du dabei beobachtest: Verhalten, Abläufe, Momente der Frustration oder auch unerwartete Workarounds.
Wann solltest Du Fly on the Wall einsetzen?
Fly on the Wall lohnt sich immer dann, wenn Du verstehen willst, wie sich Deine Zielgruppe in einem bestimmten Kontext verhält und Du sicher gehen willst, dass Deine Beobachtungen nicht durch Deine Anwesenheit beeinflusst werden.
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Es ist sehr wichtig, dass Deine Nutzer nicht wissen, dass sie beobachtet werden, um Deine Beobachtungen nicht zu verfälschen.
Diese Design Thinking Methode eignet sich deshalb ganz besonders in einer frühen Phase, wenn Du noch keine Hypothesen über Dein Kundensegment aufgestellt hast oder Dir die Lebenswelt Deiner Zielgruppe überhaupt noch nicht klar ist.
Konkrete Situationen könnten sein: Du willst wissen, wie Freelancer ihren Arbeitsalltag organisieren, wie eine Community miteinander interagiert oder wie Deine Zielgruppe mit einem bestimmten Tool umgeht.
Wie funktioniert Fly on the Wall konkret?
Fly on the Wall ist eine sehr einfach umzusetzende Design Thinking Methode, die aus vier simplen Schritten besteht:
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